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Vitali Klitschko, der Bürgermeister von Kiew, fürchtet einen Einmarsch russischer Truppen in seine Stadt: |
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Auch der frühere Außenminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel ist besorgt, was sich an der ukrainisch-russischen Grenze abspielt. Im Gespräch mit meiner Kollegin Chelsea Spieker für das Global Briefing sagt er: |
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Er ist überzeugt, dass es Putin nicht um die Ukraine allein, sondern um die Neuordnung Europas geht: |
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Und weiter: |
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Er verteidigt die Osterweiterung der Nato: |
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Ihm ist nicht entgangen, dass bei den Verhandlungen von Russen und Amerikanern in Genf, die am Montag eröffnet wurden, die Europäer nicht beteiligt sind. |
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Doch noch seltsamer sei der Sachverhalt, dass in Europa alle froh seien, dass die Amerikaner „die heißen Kartoffel aus dem Feuer holen“, derweil kein Europäer sich traut, eine europäische Position durchzusetzen. Wie diese Position aussehen müsste, skizziert Gabriel auch: |
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Im Falle eines russischen Einmarsches in der Ukraine rät Gabriel zu unmissverständlicher Härte: |
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Europa biete in dieser historisch brisanten Situation bisher kein geschlossenes Bild: |
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Der Herrscher im Kreml registriere sehr genau, dass Europa derzeit kein Gravitationszentrum besitze: |
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Fazit: Wer sich zum aktuellen Konflikt und den Handlungsoptionen ein eigenes Urteil bilden will, kann auf dieses Gespräch nicht verzichten. Gabriel spricht auch jene Wahrheiten aus, die im Außenministerium und im Kanzleramt derzeit keiner hören will |




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