Montag, 21. Februar 2022

Russland hat in den vergangenen Wochen rund um die Ukraine nach westlichen Angaben rund 150.000 Soldaten zusammengezogen. Vorwürfe, einen Einmarsch in die frühere Sowjetrepublik zu planen, hat Moskau bislang stets zurückgewiesen. Die beiden sogenannten Volksrepubliken hatten Ende vergangener Woche die Evakuierung von Hunderttausenden Bewohnern angeordnet. Vor allem Frauen, Kinder und Alte waren nach Russland gebracht worden. Begründet wird die andauernde Aktion mit angeblichen Plänen der Ukraine, in die Gebiete einzumarschieren. Kiew hat dies zurückgewiesen.

 ach Anerkennung der Gebiete

Putin schickt Truppen in Ostukraine

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Russland hat um die Grenzen der Ukraine nach westlichen Schätzungen mehr als 150.000 Mann zusammengezogen.

(Foto: picture alliance/dpa/Russian Defence Ministry



Unmittelbar nach der Anerkennung der von Separatisten besetzten Gebiete in der Ostukraine setzt Russlands Präsident seine Truppen in Bewegung. Er ordnet den Einmarsch in die sogenannten Volksrepubliken an.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Entsendung von Truppen in die Ostukraine angeordnet. Die Einheiten sollen in den von Moskau nun als unabhängige Staaten anerkannten "Volksrepubliken Luhansk und Donezk" für Frieden sorgen, wie aus einem Dekret hervorgeht, das der Kremlchef in Moskau unterzeichnet hat. Wann die Soldaten entsendet werden, war zunächst unklar. Zudem wies Putin das Außenministerium an, diplomatische Beziehungen zu den beiden Regionen aufzunehmen, die völkerrechtlich zur Ukraine gehören.

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Zuvor hatte Putin die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk als unabhängige Staaten anerkannt. Der Kremlchef unterzeichnete am Abend ein entsprechendes Dekret. Die USA und die EU kündigten Strafmaßnahmen an.

 

Russland hat in den vergangenen Wochen rund um die Ukraine nach westlichen Angaben rund 150.000 Soldaten zusammengezogen. Vorwürfe, einen Einmarsch in die frühere Sowjetrepublik zu planen, hat Moskau bislang stets zurückgewiesen. Die beiden sogenannten Volksrepubliken hatten Ende vergangener Woche die Evakuierung von Hunderttausenden Bewohnern angeordnet. Vor allem Frauen, Kinder und Alte waren nach Russland gebracht worden. Begründet wird die andauernde Aktion mit angeblichen Plänen der Ukraine, in die Gebiete einzumarschieren. Kiew hat dies zurückgewiesen.

Quelle: ntv.de, jwu/dpa

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