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Der ehemalige Commerzbank-Chef Martin Zielke geht, aber nicht umsonst. Er lässt sich 3,4 Millionen Euro an der Hauptkasse auszahlen. Zielke war von Mai 2016 bis Ende 2020 Vorstandsvorsitzender des Geldhauses. Aber er ist nicht der einzige Abgang, den die Commerzbank zu verkraften hat. Laut Geschäftsbericht zahlte sie insgesamt Abfindungen in Höhe von 7,6 Millionen Euro. Das ist viel Geld für wenig Erfreuliches im vergangenen Jahr. Nach dem HGB-Bilanzierungsstandard hat die Commerzbank einen Verlust von 5,7 Milliarden Euro ausgewiesen. Auch im Jahr 2021 wird mit einem Verlust gerechnet und ein Konzernumbau könnte 10.000 Stellen kosten. Fazit: Zielke war ein ehrbarer Banker, aber der falsche Mann zur falschen Zeit. Seine Idee, das Filialnetz zu modernisieren und zu erhalten, hat das Bankhaus Reputation und Rendite gekostet |

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