Mittwoch, 24. März 2021

Vorbeikommen ist für die anderen Schiffe derzeit unmöglich. So stauen sich in beide Richtungen bereits mehr als 100 Frachter und über 50 weitere stellen sich täglich hinten an.

 

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Nichts geht mehr im Suez-Kanal, dem wichtigsten Nadelöhr der Weltwirtschaft. Ein 400 Meter langes Frachtschiff ist auf Grund gelaufen und das ärgerlicherweise genau dort, wo der Suez-Kanal besonders schmal ist. Vorbeikommen ist für die anderen Schiffe derzeit unmöglichSo stauen sich in beide Richtungen bereits mehr als 100 Frachter und über 50 weitere stellen sich täglich hinten an.

Ein Zehntel des täglichen Ölbedarfs kann deshalb nicht transportiert werden. Auch wenn noch mit keinem Engpass zu rechnen ist, reagierte der Ölpreis entsprechend – unter anderem der Preis der Nordsee-Ölsorte Brent legte um 84 US-Cent je Barrel zu.

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Noch ist nicht klar, wann der Stau behoben werden kann. Da das Schiff selbst nicht beschädigt sein soll, wird aber mit einer Lösung innerhalb weniger Tage gerechnet. Ob der Unglückskapitän Schuld am Debakel hat, wird derzeit untersucht. Mit seinen 20.000 geladenen Containern bietet der Frachter ausreichend Angriffsfläche für einen kräftigen Windstoß, der das Schiff in die Querlage gedrückt haben könnte

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